ELENA NEFF ZHUNKE

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Elena Neff Zhunke, ukrainische Geigerin teils moldawischer Herkunft, studierte Violine und Klavier in ihrer Heimat und dann bei Prof. Nora Chastain an der Zürcher Hochschule der Künste. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie von bedeutenden Geigern wie Walter Levin, Rainer Schmidt, Anton Steck, Reinhard Goebel, Michael Vaiman, Dora Schwarzberg, Bartek Niziol, Emile Cantor, Rainer Kussmaul, Ida Händel, Ivry Gitlis, Eduard Schmieder und Paul Roczek. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Geigerin konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in verschiedensten Besetzungen in der Schweiz und im Ausland. So ist sie bei Brahms Festival Lübeck, Festival „Printemps Musical“ in Moulin d’Ande, bei Orpheus-Konzerte in Zürich, bei Festival International de Guitare du Paris 2006, „Herbst in der Helferei“, „Musiksommer am Zürichsee“ und Festival Viana zu Gast. Konzerte mit namhaften Solisten wie Barbara Westphal, Troels Svane, Anke Dill, Maurizio Diaz, und Aufzeichnungen für Radio SRF2 dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit.

Sie gewann den Wettbewerb „31. Kiwanis Kammermusikpreis“, Migros – Kulturprozent Wettbewerb für Kammermusik und „Duttweiler-Hug Musikpreis“. Zudem wurde sie mit dem Förderpreis der Marie-Luise Imbusch-, der Felix Hinrichsen-, der Bruno Schuler-Stiftung ausgezeichnet. Sie arbeitete mit Komponisten wie Anton Garcia Abril, Karl Alfons Zwicker, Charles Uzor,  Peter und Martin Wettstein, David Philipp Hefti zusammen und war beteiligt an zahlreichen Uraufführungen. Außerdem war sie als Solistin in Prokofiews Violinkonzert D-Dur, Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043, Beethovens Tripelkonzert C-Dur op.56 und Brahms Violinkonzert op.77 zu hören.

Während ihrer Studienzeit war Elena Konzertmeisterin sowohl im Sinfonie- als auch im Barockorchesters der Musikhochschule Lübeck und Zürcher Hochschule der Künste sowie beim Orchester der Association of Baltic Academies of Music. Ausserdem spielte sie bei der Deutschen Oper am Rhein, im Tonhalle-Orchester Zürich, im Musikkollegium Winterthur, bei der Camerata Salzburg und seit 2007 im Sinfonieorchester St.Gallen. Spätestens seit dem Kammermusikstudium mit Garcia Abril Quartett bei dem berühmten Carmina Quartett widmet sie sich der Kammermusik, insbesondere der Literatur mit Klavier verschiedener Stilrichtungen.

Im Duo mit ihrer Schwester überzeugten sie schon mit ihrem Spiel bei Konzerten in Stockholm, Wiener Saal Salzburg, in Suvretta House St.Moritz, Tonhalle Zürich, Tonhalle St. Gallen, Wallace Collection London, Prinzregenten Theater München und Dolder Grand Hotel Zürich.